DAS EVOLUTIONSKONZEPT DER HÄNDEHYGIENE

WIE MULTIMODALE PROGRAMME DIE COMPLIANCE LANGFRISTIG VERBESSERN

Für eine höhere Compliance in der Händehygiene empfehlen WHO und „Aktion Saubere Hände“ die Implementierung einer multimodalen Strategie. Einen umfassenden Ansatz bietet das Evolutionskonzept von HARTMANN mit maßgeschneiderter Beratung und kontinuierlicher Prozessbegleitung.

HERAUSFORDERUNG HÄNDEHYGIENE

Von einmaligen Initiativen über regelmäßige Aktionen zum Welthändehygienetag bis hin zu speziellen Kampagnen – Krankenhäuser unternehmen viel, um die Qualität der Händehygiene und damit einen Infektionsschutz sicherzustellen. Mit diesen Maßnahmen die Compliance nachhaltig zu erhöhen, kann sich in der Praxis als schwierig erweisen. Es besteht die Gefahr, dass die Händehygiene-Compliance nach kurzfristiger Intervention für eine gewisse Zeit ansteigt, später aber wieder sinkt. Was also tun, um das Bewusstsein für die richtige Händehygiene bei Mitarbeitern in Krankenhäusern fest zu verankern und eine nachhaltige Compliance-Verbesserung zu bewirken?

Untersuchungsergebnisse zeigen, dass eine schwache Compliance unterschiedliche Ursachen haben kann1,2. Die Gründe dabei sind vielfältig. Sie reichen von unzureichender Anwenderakzeptanz des eingesetzten Händedesinfektionsmittels über mangelhafte Spenderausstattung bis hin zu Schwierigkeiten, innerhalb komplexer Pflegetätigkeiten den richtigen Moment für die Händedesinfektion zu erkennen.

VORTEILE MULTIMODALER PROGRAMME

Um diesen unterschiedlichen Ursachen für unzureichende Compliance möglichst breit entgegenzuwirken, empfehlen internationale Initiativen der WHO wie auch die deutsche Kampagne „Aktion Saubere Hände“ die Einführung multimodaler Strategien. Das Entscheidende: Diese Händehygiene-Programme richten sich nicht nur auf die Verbesserung eines Aspekts, sondern setzen gezielt an mehreren Schwachstellen an. Der Erfolg dieser Programme ist durch eine Reihe von Studien belegt.

Doch so wirkungsvoll multimodale Strategien sind, so anspruchsvoll ist ihre Umsetzung in der Praxis. Denn die Durchführung von Händehygiene-Programmen mit regelmäßigen, umfangreichen Schulungen ist zeit- und kostenintensiv und erfordert von Krankenhäusern einen hohen Einsatz an Ressourcen.

Eine Lösung für diese Herausforderung bietet das neue Evolutionskonzept von HARTMANN. Mit seinen wissenschaftlich fundierten Modulen und seiner umfassenden Vor-Ort-Beratung unterstützt das Programm Schritt für Schritt eine dauerhafte Verbesserung der Compliance.

DIE ERFOLGSFAKTOREN DES EVOLUTIONSKONZEPTS AUF EINEN BLICK

  • Implementiert in die tägliche Routine
    kein einmaliger Kampagnen-Charakter

  • Individualisierter Ansatz
    jedes Krankenhaus wird da abgeholt, wo es in der Händehygiene Compliance steht

  • Wissenschaftlich fundiert
    Module und Maßnahmen sind ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt worden.

  • Persönlicher Vor-Ort-Support
    durch laufende Beratung und Anpassung der Maßnahmen an die Gegebenheiten und Zielvorgaben

  • Modernste Didaktik
    inhaltlich und technisch anspruchsvolle, hochwertige Tools




Nutzen Sie Ihr Potenzial und erhöhen Sie die Händehygiene Compliance in Ihrem Haus nachhaltig.

Lesen Sie Studien zu multimodalen Händehygiene-Programmen.



Quellen:

1 Pittet, D.; Improving Adherence to Hand Hygiene Practice: A Multidisciplinary Approach; EID Journal, Volume 7, Number 2—April 2001

2 Chassin MR1, Mayer C, Nether K.; Improving hand hygiene at eight hospitals in the United States by targeting specific causes of noncompliance.; Jt Comm J Qual Patient Saf. 2015 Jan;41(1):4-12.